Weinsberg im Alltag des Nationalsozialismus

Das neue Buch erzählt mit vielen spannenden Bildern, Fakten und Berichten von den Geschehnissen zum Leben in Weinsberg in der NS-Zeit.

Multimediale Inhalte

Mit Ihrem Smartphone (QR-Codes im Buch) oder hier auf der Website können Sie die Zeitzeugen sogar selbst zu Ihnen sprechen lassen!

Auszug aus dem Klappentext

Nachdem die braune Welle ab März 1933 auch in Weinsberg in einer atemberaubenden Geschwindigkeit Besitz von Macht, Kultur, System und Gesellschaft ergreift, entsteht im „3. Reich der Nationalsozialisten“ schnell auch wieder ein Alltagsleben. Auch an der Weibertreu leben ganz normale Menschen ihr ganz normales Leben in ganz normalen Berufen, Häusern und Familien. Doch der friedliche und harmonische Eindruck täuscht: Eltern können nicht mehr wie gewohnt unbefangen vor ihren Kindern reden. Alteingesessene Wengerter finden sich nach dem Besuch einer Weinsberger Weinstube tags drauf im Gefängnis in der Heilbronner Steinstraße wieder. Jüdische und sogenannte „halbjüdische“ Weinsberger werden aus dem alltäglichen Leben ausgegrenzt … einige werden dies im späteren Verlauf des 3. Reiches mit ihrem Leben bezahlen. Andere überleben im Exil. Und längst hat das neue politische System die Kinder der Stadt in ihren Organisationen gefangen: Hitlerjugend (HJ) und Bund deutscher Mädel (BdM) sind auch im kleinen Städtchen an der Weibertreu Ersatz geworden für evangelische Jungschar oder die Weinsberger Wengertersjugend.

Die Machtübernahme von 1933 hat funktioniert. Das Leben ist vollständig anders geworden als vor dem 30.1.1933. Ganz Deutschland ist völlig anders geworden … Dieses Buch ergänzt eine Serie von Büchern über unser schönes Städtchen an der Weibertreu und soll die wertvollen Erinnerungen unserer zahlreichen Interviewpartner vor dem Verblassen schützen. Es erzählt Teil 2 ihrer Vorkriegsgeschichten mit unglaublichen Einzelheiten aus dem Leben der Weinsberger Menschen, während und nach der sogenannten Machtergreifung. Bis zum unglückseligen 1. September des Jahres 1939, dem Beginn des zweiten Weltkriegs.

Ein wie immer gewohnt unvollständiges und unprofessionelles Buch, das Sie als Leser jedoch aufs Neue mit seinen unerwarteten Geschichten, sowohl aus öffentlichem als auch privatem Leben, faszinieren wird.